Was ist unter Digitalisierung zu verstehen?
Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus 'Finger' und englisch digit 'Ziffer') versteht man die Umwandlung von analogen, d.h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt (Wikipedia).
LibeRatios Position zum Thema Digitalisierung
LibeRatio steht grundsätzlich für eine Digitalisierung mit Augenmaß, denn Sie bietet viele Chancen und Vorteile, z.B. zu Zeitersparnis (Automation) oder zur Vereinfachung des Alltags. Für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt ist Deutschlands aktueller Stand beim Breitband- und Funkausbaus signifikant unterentwickelt. LibeRatio setzt sich dafür ein, den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, damit endlich auch außerhalb der Ballungsräume die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Industrie und Privatsektor geschaffen werden.
LibeRatios Vision zum Umgang mit der Digitalisierung:
- Priorisierung des Breitband- und Glasfaserkabel-Au sbau in Deutschland
- Anschluss aller Industrien und Haushalte an das Ne tz, vorrangig in ländlichen Regionen
- Umgehende Übergangsabdeckung des Internet per Sate llit, wo noch keine Infrastruktur vorliegt
- Investition in Forschung und Entwicklung bzgl. Dig italisierung, um den Rückstand aufzuholen
- Risikominderung durch größere Unabhängigkeit von a usländischer Soft- und Hardware, u.a. hinsichtlich Verfügbarkeit und Abhörsicherheit (Prozessor, Betriebssystem, Suchmaschine, Mobiltelefon, etc.)
- Rechtlich verankerte Wahlmöglichkeit bzw. Konfigur ierbarkeit für IT-Werkzeuge durch Normung von Schnittstellen zwischen Subsystemen (z.B. Einbindungsmöglichkeit verschiedener Suchmaschinen in Browsern)
- Implementierung der Digitalisierung und medialen K ompetenz in den Lehrplan über alle Schultypen hinweg (Digitalisierung als Pflichtfach)
- Schaffung eines stärkeren Bewusstseins für Datensc hutz und verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen zum Umgang mit Daten, insbesondere bei personenbezogenen Daten
- Gesetzliche Verankerung des Schutzes vor Datenmiss brauch sowie von Sicherheit und Verfügbarkeit.
- Schaffung eines gesamtgesellschaftlichen Bewusstse ins für mehr Passwortschutz sowie der 2, bzw. 3 Faktor Authentifizierung (für Bürger und Unternehmen)
- Weitreichende, qualitativ hochwertige Auffang-, Um schulungs- und Weiterbildungsprogramme, um die 30% durch Automatisierung entfallenen Arbeitsplätze gesellschaftsverträglich in neuen Bereichen unterzubringen.
Umgang mit Daten und Wissenswertes zum Selbstschutz:
Die Datenhoheit sehen wir in erster Linie beim Anwender selbst. Neben der Wahl eines geeigneten Passworts ist vordringlich entscheidend, wo und in welchem Umfang wir Daten preisgeben bzw. was wir im Allgemeinen für den Datenschutz tun, denn wir wollen weder zum gläsernen Menschen werden, noch dass sittenwidriger Gebrauch von unseren Daten gemacht wird. Als Beispiele seien hier die Datenverluste bei Google (2010) und Facebook (Cambridge Analytica) erwähnt. Von Seiten des Gesetzgebers muss zwingend etwas passieren, um den Bürger zu schützen, denkt man neben dem Datenschutz z.B. an die seitenlangen AGBs, welche nicht selten eine Schenkungsurkunde ohne Rechte des Kunden darstellen. Da viel zu wenig im Bereich der Aufklärung passiert - viele Benutzer wissen beispielsweise nicht, wie man ein sicheres Passwort erstellt -, unterstützt LibeRatio mit kostenfreiem Informationsmaterial. Sprechen Sie uns gerne darauf an.